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Fahrtroute Mittelamerika Fotoalbum Zentralamerika Teil 1 (von Belize nach Nicaragua)

Zwischen Karibik und Pazifik

GTM HND NIC CRI


Aug 14 2015

Lago Arenal (Volcano Arenal, Costa Rica) (GPS: 10°32,229#39;N; 084°53,575'W)

Foto Costa Rica Die Campingwiese am See ist frisch gemäht und sattgrün. Moose und Epiphyten an den Bäumen ringsum erzählen ihre Geschichte: eine, in der Regen kein Fremdwort ist. Pfützen und tiefe Schlammkuhlen erzählen eine andere: von Abenteuern übermütiger Camper, die einen ganz besonders schönen Platz am See ergattern wollten. Vielleicht um einen Blick auf den Berg zu erhaschen. Auf den Volcano Arenal, den aktivsten und attraktivsten Vulkan des Landes. Nachts muss das Feuerspiel der glühenden Lava ein echter Augenschmaus sein. Doch derzeit verhängen finstere Regenwolken jede Aussicht auf das aufregende Schauspiel. Wenigstens ist das Wasser des Sees erfrischend kühl und ich kann morgens zwei, drei Runden schwimmen, um die Kalorien gleich drauf bei Tom in Form von Cappucino und frischem Apfelstrudel wieder draufzufuttern.

Seine German Bakery ist das highlight des kleinen Orts Nuevo Arenal. Hierher mussten die Menschen aus dem alten Dorf Arenal umsiedeln, als 1973 der Stausee zu Füßen des Vulkans angelegt wurde. Fünfundzwanzig Jahre später zog auch Tom mit seiner Backstube hierher. Seither kann er neben dem warmem Apfelstudel nicht weniger als ein Dutzend Sorten deutschen Brots anbieten: Schwarzbrot und Pumpernickel, Leinsamen- und Vollkornbrot und als echte Spezialität ein selbst kreiertes Müslibrot - nach einem Jahr lappigen US-Weißbrots sind sie allesamt wahre Gaumenfreuden! Dazu Bratwürste mit Sauerkraut, Leberkäs und Gulasch, Schweinsbraten und Knödel: Dinge, ohne die ein deutscher Tourist in der Ferne kaum überlebensfähig ist.

Entsprechend oft machen die Touribusse vor seiner Tür halt und sichern Tom ein komfortables Auskommen fernab von Waltenhofen, seiner Allgäuer Heimat. Zwischen den Busladungen finde ich an einem gemütlichen Tisch sogar Platz und Ruhe, um wieder ein paar Sätze über die Erlebnisse der letzten Wochen zu tippen.

Lago de Atitlán

Foto Guatemala Zurück zu einem anderen Bergsee inmitten von Vulkanen: malerisch eingebettet zwischen drei ebenmäßigen Kegeln ist der Lago de Atitlán selbst die Caldera eines erloschenen Vulkans. Wir befinden uns auf 1530m Seehöhe und direkt über der Subduktionszone, an der die pazifische Platte unter die karibisch-atlantische abtaucht. Fast senkrecht fallen die Wände der umliegenden Berge in den See ab. Ortschaften wie Santa Cruz, Santa Catarina Palopó oder San Jorge hängen an den Felsen wie überdimensionale Vogelnester. Exotische, ganz offensichtlich teure Villen und exclusive Wellness-Resorts verstecken sich in einsamen Buchten.

In engen Serpentinen schlängelt sich die schmale Straße von der tausend Meter höher gelegene Provinzhauptstadt Sololá zum See hinunter. Nur wenige Busse verkehren. Die meisten Dörfer sind nur mit dem Boot erreichbar. Dutzende von Lanchas verbinden die Nester. Brausen mit ihren 150PS-Motoren über den See. Nur wenn nachmittags der Xocomil scheinbar von überall her gleichzeitig von den Bergen bläst, lassen sie es etwas langsamer angehen. Dann schlagen die Wellen schon mal über die Bordwand und hüllen die Passagiere in gischtiges Nass.

Foto Guatemala Foto Guatemala Panajachel selbst, der touristische Hauptort des Sees hat wenig zu bieten. Außer einer betagten Kirche (aus dem Jahr 1569), einer belebten Einkaufsmeile voller Restaurants, Comidas, Souvenirshops und Tourver­anstaltern. Und einer unvergleichlichen Aussicht auf den See mit den Vulkanen San Pedro, Toliman und Atitlan. Die hat natürlich ihren Preis! Für ein wenig Grün, einen leeren Swimmingpool, eine verfallene Bar vorm Fenster, lebensgefährliche Duschen und schmutzige WC's des Hotels Tzanjuyu (EMOTICON) muss ich fünfzehn Euro pro Nacht berappen. Doch der Platz liegt direkt am Wasser und zum Bootssteg nach San Pedro sind es nur fünf Minuten: das ist es mir wert.

Eines der Nester am Nordwestufer des See heißt San Pedro. Außer einer schmalen, haarnadelgespickten und bei Regen gefährlich rutschigen Erdstraße führt nur der Wasserweg dorthin. Ist es diese Abgeschiedenheit, die so viele Traveller, Aussteiger und Hippies hierher lockt? Oder die steilen Gassen, die hinauf zum Marktplatz und zur Iglesia Bautista führen? Oder der leckere Kaffee, der um den See herum angebaut - und ausgeschenkt - wird? Oder das Dutzend Outdoor-Schulen, in denen man unterm Sonnenschirm Spanisch lernen und einen Blick in die Kultur der modernen Maya werfen kann? Einen Ausflug - auch einen längeren - ist San Pedro allemal wert!

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Um meine noch immer arg mickrigen Spanischkenntnisse wenigstens ein wenig zu ergänzen schreibe ich mich an der kleinen Community Spanish School ein. Und was soll ich sagen: in einer Woche mit Francisco, meinem Lehrer bleibt mehr hängen als in drei Wochen Lehrgang in Cádiz. Foto Guatemala Zwei weitere Wochen hätten mir gut in den Kram gepasst - und wären auch nötig gewesen -, aber die tägliche Fahrerei mit den Lanchas quer über den See ist am Ende doch arg nervig: die Fahrt selber dauert zwar keine halbe Stunde, dafür darf man vorher zwischen fünf Minuten (mit viel Glück) und über einer ganzen Stunde (mit weniger Glück) warten, bis das Boot voll ist. Denn gefahren wird erst, wenn dreizehn Passagiere an Bord sind! Keine Minute früher. Und wenn es die Passagiere noch so eilig haben. Soll nochmal jemand sagen, die Maya seien abergläubisch!

Foto Guatemala Nicht, dass ich keine Zeit hätte. Aber Warten? Ich kann mir Schöneres vorstellen! Selbst Vokabeln pauken auf dem Bootssteg ist wenig erbaulich! So packe ich nach einer Woche Wörterbuch und Grammatik wieder zusammen, sage Francisco und der Schule Hasta luego bzw. Adios und rolle am Samstag die paar Kilometer nach Antigua, wo ich einen weiteren Versuch starten will. Am Abend vor der Abfahrt darf ich noch einige Gewitterwolken bestaunen, die sich zusammenbrauen und den See in ein unwirkliches, gespenstisches, von Dutzenden Blitzen durchzucktes Licht tauchen.

Antigua, die älteste Stadt Zentralamerikas

Foto Guatemala "Die älteste und schönste Stadt Zentralamerikas". So bezeichnet sich Antigua Guatemala in den Werbeprospekten gerne selbst. Mit 'alt' mögen die Verfasser ja durchaus Recht haben. Schließlich erhielt Antigua schon 1566 von König Philipp II von Spanien den Ehrentitel Muy Noble Y Muy Leal Ciudad de Santiago de Los Caballeros de Goathemala und wurde Hauptstadt des Generalkapitanats, das neben dem heutigen Guatemala auch Honduras, El Salvador, Costa Rica und Nicaragua umfasste. Eine 'schöne' Stadt stelle ich mir persönlich allerdings ein wenig anders vor!

Foto Guatemala Das fängt schon bei den Straßen an, die augenscheinlich noch viel älter als die Stadt selber sind. Kopfsteinpflaster vom Feinsten, das nicht nur beim Fahren ausgesprochen widerwärtig ist. Selbst das Laufen zu Fuß wird zur Tortur: trotz guter Stiefel tun auf dem unebenen Calles und Avenidas schon nach Hundert Metern die Füße weh! Dabei gibt es in den Karrees zwischen den rechtwinklig angelegten Straßen einiges zu sehen - wenn auch nicht immer zur Freude des Auges.

Foto Guatemala Allem voran stolpert der Besucher an jeder Straßenecke über Kirchen. Respektive ihre Überreste. Kirchen, Klöster, Konvente und Kapellen prägen das Stadtbild wie nirgendwo sonst. Über fünfzig solcher Bauwerke soll Antigua aufweisen, die meisten allerdings in höchst bedauernswertem Zustand. Seit dem verheerenden Erdbeben vom 29. Juli 1773 - angeblich die Rache Gottes für das von Sünden geprägte Leben in dieser Stadt - ist Antigua nicht mehr Hauptstadt. Die Kirche wird enteignet und die Hauptstadt wandert auf ein Hochplateau: das heutige Guatemla City - La Capital. Das nenne ich doch mal eine konsequente Ent­scheidung! Auch wenn die Spanier vier (!) Anläufe brauchten, um einen passablen (und erdbeben­sicheren) Ort für die Haupt­stadt einer Region zu finden, die seit Jahrtausenden von Vulkanausbrüchen und heftigen Erdstößen heimgesucht wird.

Seitdem Kirchen, Klöster und Konvente verstaatlicht wurden, gammeln viele vor sich hin. Andere wurden hübsch restauriert und ein wenig fühlt man sich wie in Rom, in einer Stadt voller Kirchen. Auch viele vornehme Stadthäuser wurden wieder aufgebaut und beherbergen heute noble Hotels, Restaurants oder Ateliers. Deren wahre Pracht ist von außen kaum zu erahnen - ihr wahrer Reiz verbirgt sich hinter schmucklosen Mauern - in farbenprächtigen, blumenübersäten und von schattigen Arkaden gesäumten Innenhöfen.

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Überhaupt fühle ich mich hier mächtig zurückversetzt nach San Miguel de Allende, die hübsche Künstlerstadt in Mexiko: die roten, gelben und blauen Hausfassaden, die ruhigen, von der Außenwelt abgeschirmten Innenhöfe, die zahlreichen Hotels und Restaurants, die Künstlerateliers an jeder Straßenecke. Selbst das Straßenpflaster weckt Erinnerungen!

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Mit dem Spanisch lernen soll es auch hier nichts werden. Mist! Der inoffizielle, von allen Autoreisenden aber hochgelobte Stellplatz bei der Policia Turisticá - strategisch günstig, nämlich mitten in der Stadt gelegen - wird angeblich nicht mehr betrieben und die als ach soooo freundlich beschriebenen Polizisten verwehren mir die Zufahrt. Auf drei anderen Parkplätzen darf ich zwar parken und bezahlen, nicht aber über Nacht bleiben. Ohne passables Nachtquartier jedoch macht die beste Schule keinen Sinn! Jeden Tag zum nächsten sicheren Stellplatz (dreißig Kilometer entfernt) pendeln, mag ich nun auch nicht!

Irgendwo werde ich schon noch eine Möglichkeit finden, die restlichen Spanischvokabeln und Grammatikregeln zu pauken. Südamerika ist groß - und die kolumbinischen Lehrerinnen sollen so übel auch nicht sein!

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Dicke Luft

Foto Guatemala An Antigua führt kein Weg vorbei (man muss es einfach gesehen haben!), an der neuen Hauptstadt La Capital auch nicht. Leider! Waren die bisherigen Städte und Städtchen für den Durchreisenden schon eine Herausforderung, so setzt die Hauptstadt noch einen drauf, auch wenn die Ein- und Ausfallstraßen vierspurig ausgebaut sind. Heisst aber nur, dass sich vier Reihen Autos und LKWs nebeneinander her durch die Stadt stauen, während sich Tuk-Tuks, Mopeds und vorwitzige Kleinbusse todesmutig dazwischen hindurch schlängeln. Dazu Wegweiser, die schlicht nicht existieren, von Werbetafeln verstellt oder mit Parteipostern überklebt sind. Nur der Kompass und viel Intuition führen mich aus dem unübersichtlichen Gewirr der Hauptstadtstraßen heraus nach Süden, in Richtung Pazifikküste.

Die herrlich ausgebaute und fast neue Autobahn (zwei EUR Gebühr) entschädigt für die Kurverei in der Stadt. Innerhalb von sechzig Kilometern fällt der Höhenmesser von 2600m (Passhöhe kurz vor Mixco) auf Null. Mit jedem Kilometer wird es heißer, draußen rasen die Vegetationszonen im Eilzugtempo vorbei und als ich das Fenster runterkurble, um etwas frische Luft hereinzulassen, schlägt mir tropische Schwüle mit 35 Grad und 98% Luftfeuchte entgegen. Wahrlich 'dicke Luft' im Vergleich zu der angenehmen Kühle im Hochland!

Foto Guatemala Der Strand des Pazifik ist mindestens so malerisch wie der in Mexiko - und mindestens ebenso das (Wochenend-)Domizil der betuchten Einheimischen. Hier wie dort ist das Bad im Meer wenig erfrischend. Hier wie dort wandert der Blick über die endlosen Weiten des Ozeans zu fernen, bislang unerreichten Horizonten: Hawaii, Fidji, Polynesien ... Was wird wohl werden, wenn ich eines Tages auch diese Horizonte erkundet habe ...

Halt, eines ist anders! Anderswo mag der Sand in einladendem Weiß leuchten. Hier ist er dunkelgrau bis schwarz: den Vulkanen sei Dank, deren Tuff und Asche die Flüsse über Jahrtausende ins Meer gespült haben. Und heute dem Strand schon fast etwas Beklemmendes, Bedrohliches geben. Ist es Sympathie dem Sand gegenüber? Oder warum ziehen just in dem Moment, als ich mich häuslich eingerichtet habe dunkle Gewitterwolken auf, deren Schwarz dem des Sandes in Nichts nachsteht?

Foto Guatemala Foto Guatemala Nach viel Rangiererei (und einer abgerissenen, viel zu tief hängenden Stromleitung smile) rolle ich gleich am nächsten Morgen zurück in die Berge, zurück in die Kühle. Diesmal ohne nervigen Umweg durch die Hauptstadt. Zurück zum malerischen Lago Atitlan. Von Null auf 2600m am Scheitelpunkt der Straße. Dabei kann ich noch einmal die Vegeta­tionszonen bestaunen, die sich am südwestlichen Abhang der Kordillieren wie im Bilderbuch aneinanderreihen. Von den endlosen Zuckerrohr- und Ölpalmplantagen in der Küstenebene über den breiten Gürtel (zwischen 500m und 2000m), den sich Kaffee- und Bananenplantagen teilen - bis zu den Berghängen oberhalb, an denen nur noch Mais, Kartoffeln und Zwiebeln wachsen.

Foto Guatemala Die letzten Tage in Guatemala verbringe ich auf der phantastischen Pferde- und Rinderfinka Los Laureles nahe Chiquimula. Jetzt in der Nebensaison herrscht im Hotel Flaute, trotzdem wird der Pool pieksauber gehalten, die Tiere im hauseigenen Zoo regelmäßig gefüttert und das kleine Restaurant offeriert lokale Spezialitäten. Hmmmmmh...... lecker! Der Camping mitten auf der herrlich grünen Wiese ist kostenlos, der Pool für's tägliche Schwimmen schlägt gerade mit zwei Euro zu Buche und die Leckerlies auf dem Teller sind allesamt erschwinglich ... ein wahrer Garten Eden, den ich gar nicht wieder verlassen mag.

Am Donnerstag sind schließlich doch Grenzformalitäten angesagt - und eine neue Flagge in meiner Sammlung: Honduras. Die Grenzabfertigung ist zwar zeit- und papierintensiv (alle Formulare müssen - trotz Computer - in dreifacher Ausfertigung ausgefüllt werden), aber ordentlich und durchaus freundlich. Ich fühle mich gleich willkommen. Gerade mal zehn Kilometer hinter der Grenze gibt es dann auch gleich eines der highlights in Honduras zu bestaunen:

Die Mayastadt Copán

Foto Honduras Copán ist die letzte der großen Maya-Stätten, die ich besuchen will. Unerwartet auch der Höhepunkt, das Tüpfelchen auf dem I quasi. Keine der bisherigen Stätten weckt so viel Faszination und Bewunderung beim Besucher wie Copán. Sie ist eine - höchst sehenswerte - Mischung aus Palenque, Tikal und Quiriguá. Von allem etwas: ein großer Versammlungsplatz wie in Palenque, eine verschachtelte Akropolis wie in Tikal, steile Pyramiden und Tempel wie in Edzná, dazu reich verzierte Stelen und Altäre wie in Quiriguá. Obendrein eine Vielzahl noch nicht ausgegrabener Häuser im Umland. Alles in allem haben die Archäologen mehr als 3450 Bauwerke gezählt!

An Hand der entzifferten Glyphen in dem Dutzend Stelen konnte sogar die Geschichte der Stadt und ihrer Herrscher nahezu lückenlos rekonstruiert werden. Die Blütezeit Copáns deckt sich weitgehend mit der 'klassischen Epoche' (grobe Zeittafel), das erste Bauwerk (Stele '35') wurde ca. 400AD errichtet, das letzte (Altar 'L') um 822 AD. Dass es danach mit der Stadt schlagartig bergab ging, auch das kann man am Altar 'L' ablesen: die Steinmetzarbeiten wurden mittendrin, offenbar von einem Tag auf den anderen eingestellt.

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Die Gran Plaza war wohl so etwas wie die Festwiese, wobei der Boden unterhalb der heutigen Grasnabe vollständig gepflastert ist. Eher so etwas wie ein Festplatz. Bis zu 6000 Menschen könnten sich hier rund um eine kleinere Pyramide versammelt haben, vermutlich um den Zeremonien der Herrscher und Priester zu lauschen. Oder ließen sich die Herrscher hier huldigen? Das Dutzend Stelen mit unterschiedlichen Herrschern mitsamt den Glyphen, die ihren Werdegang und ihre Wohltaten schildern zählt zu den am reichsten verzierten Statuen der ganzen Mayaregion. Die Ähnlichkeiten zu den Stelen von Qiriguá (gerade einmal 100km entfernt) sind verblüffend. Ob da wohl die gleichen Künstler am Werk waren? Die Unterschiede zu den vergleichsweise 'einfachen' Steinen und Altären, die zeitgleich in anderen Mayastätten entstanden, weisen die hiesigen Künster jedenfalls als absolute Weltklasse aus.

Foto Honduras Die Namen der achtzehn bekannten Herrscher, die unter anderem an Hand der Glyphen rekonstruiert werden konnten, darf ich euch ersparen. Einer der fleißigsten unter ihnen war offenbar Nummer '13', Waxaklajun Ub'ah K'awil, der immerhin dreiundvierzig Jahre lang regierte, acht Stelen und ein halbes Dutzend weiterer Bauten errichten sowie die untersten Stufen der einzig­artigen Treppe der Hieroglyphen schaffen ließ.

Foto Honduras Die Treppe der Hieroglypen ist - neben den reich verzierten Stelen - das highlight in Copán. Heute verliert sie durch einen wenig sehenswerten Wetterschutz mächtig an Faszination, aber was sich unter der verschlissenen Zeltplane verbirgt, ist einmalig in der Maya-Geschichte: dreiundsechzig Stufen führen hinauf zu einem Heiligtum: Foto Honduras jede einzelne Stufe reich verziert mit Glyphen, die eine lebendige Geschichte der Herrscher erzählen: alles in allem 1250 ganz individuell geschnitzte Steine. Dazwischen eingestreut die fünf symbolischen Statuen seiner Vorgänger. Zu Füßen der Treppe eine überlebensgroße Statue des Herrschers, der die Treppe 743 AD schließlich vollenden ließ (No '15' oder Humo Caracol).

Der obligate rituelle Ballspielplatz Juego de Pelota ist in Copán ein paar Nummern kleiner als in Chitzén Itzá ausgefallen, auch scheinen die Verliererzeremonien nicht so blutrünstig gewesen sein wie anderswo. Hier hielt man es offenbar eher mit der Kunst als mit der Demonstration von Macht!

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Im Anschluss an den Spielplatz erhebt sich die Akropolis - durch eine breite, heute windschiefe und überwucherte Treppe vom großen Platz getrennt. Getrennt wurden wohl auch die Besucher der damaligen Zeit: auf der Grand Plaza war das gemeine Volk willkommen, auf der Akropolis hatte es Nichts verloren! Die war einzig dem Herrscherhaus (und vermutlich wenigen Priestern) vorbehalten! Oben schart sich ein Dutzend Gebäude um drei kleinere Plätze, dazwischen weitere Stelen und Altäre. Im Anschluss finden sich auch die Wohnquartiere der Herrscher und ihrer Familien. Nur Herrschers durften dort oben den weiten Blick ins Tal genießen, fällt das Areal doch steil zum Fluss Rio Copan ab. Der wurde einem Teil der Akropolis allerdings zum Verhängnis, denn er unterspülte das Steilufer und ließ einen Teil der Bauten abrutschen.

Foto Honduras Eine Besonderheit in Copán sind die Tunnel. Mehr als drei Kilometer versteckter Gänge legten die Archäologen unterhalb der heute sichtbaren Bauwerke frei. Und trafen dort auf weitere Pyramiden und Bauwerke. Eines davon, eine Grabpyramide namens Rosalila kann heute im Museum bestaunt werden. Nicht nur das Bauwerk selbst, sogar seine Ornamente, Friese, ja sogar die leuchtenden Farben waren unter dem darüber errichteten Tempel '11' außergewöhlich gut erhalten geblieben. Foto Honduras Da auch die übrigen Pyramiden und Großbauten der Maya selten auf Ruinen, sondern vielmehr über intakten Bauten der Vorgänger errichtet wurden, kann man sich vorstellen, welche unentdeckten Schätze vermutlich in den anderen Stätten noch schlummern. Die größeren der Tunnel wurden auch für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Zu erkunden gibt es da aber vorwiegend Grabkammern und einzelne Statuen, die man im Museum einfacher und billiger bewundern kann. Rosalila in echt zu sehen, hätte mich allerdings schon gereizt, der Tunnel hierzu ist aber angeblich zu niedrig für Besucher.

Eine weitere Besonderheit Copáns sind die Bauernhäuser (siehe Karte oben). Einige von Ihnen wurden ausgegraben und die Archäologen versuchen, die Zahl und Lebensweise der Bauern zu rekonstruieren. An die 28.000 Menschen sollen hier auf vergleichsweise kleinem Raum gelebt und die umliegenden - äußerst fruchtbaren - Felder bewirschaftet haben. Herrscherfamilie, Priester und Steinmetze wollten schließlich verköstigt werden! Und vermutlich haben die nicht gerade gehungert!

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Die hohe Bevölkerungsdichte in den späteren Jahren soll auch das Aus der Stadt besiegelt haben - glaubt man den Führern. Viele Menschen auf kleinem Raum - intensiver Ackerbau - Bodenerosion - Waldrodung und Klimawandel sollen ihrer Meinung nach die Menschen aus der Stadt und dem Tal vertrieben haben. Ob das allerdings so schnell ging, dass die Steinmetze mitten in der Arbeit zum Altar 'L' Hammer und Meißel fallen lassen mussten? Und ob das auch das nahezu zeitgleiche Verlassen der anderen Mayastätten erklärt? Ich hege da meine Zweifel. Und wo sind sie alle hingegangen? Auch in der letzten Stätte meiner Reise durchs Land der Maya kann ich also keine verlässliche Antwort auf die Frage nach dem aprupten Ende dieser Hochkultur finden. Vermutlich bleibt sie noch lange von Rätseln und Mysterien umhüllt.

Foto Honduras Die Parallelen zur zunehmenden Verstädterung der heutigen Tage sind hingegen nicht von der Hand zu weisen! Wie werden in 1200 Jahren unsere Nachkommen die Ruinen von New York, Tokio oder München einordnen? Gibt es dann überhaupt noch Nachkommen, die in irgendwelchen Ruinen nach dem Ende irgendeiner Kultur fahnden könnten? Jedenfalls gehen mir die Worte des Führers lange nicht aus dem Sinn, die er uns zum Abschied mitgibt: "Denkt an das Ende von Copán! Schützt die Natur und achtet Mutter Erde! Wir haben nur die eine!"

Zwischen den Ozeanen

Foto Honduras Der Weg hinaus aus dem Tal von Copán ist ein wenig holprig. Je weiter ich aber ins Landesinnere vordringe, desto besser werden die Straßen. Selbst Stadtdurchfahrten verlieren ihren Schrecken: zwar nerven die Tumulos weiterhin und zwingen zum Runterbremsen, aber die Straßen sind breit, auf beiden Seiten ist viel Platz für Fussgänger, Radfahrer, Mopeds, Tuk-Tuks und Minibusse. Haben wir das etwa dem Wirbelsturm Mitch zu verdanken? Der wütete hier im November 1998 mit unglaublicher Vehemenz, war sogar in der vierhundert Kilometer entfernten Haupt­stadt Tecucigalpa zu spüren und legte praktisch die gesamte Infrastruktur Honduras' flach. Darf ich nun etwa die Vorteile des Wiederaufbaus auskosten? Aber auch die Autofahrer sind verkehrsbewußter, überholen nicht bei jeder unmöglichen Gelegen­heit. Ja, sie halten sogar bei roten Ampeln! Das kann ja kaum am Wirbelsturm liegen! Jedenfalls sind die Unterschiede auf der Straße zwischen Guatemala und Honduras deutlich spürbar und das Fahren macht wieder richtig Spass. Nicht dass es in Guatemala genervt hätte, aber hier ist's eben doch noch einen Tick angenehmer!

So gönne ich mir auf passablen Straßen einen kleinen Umweg über die Nordküste, bleibe wieder ein paar Tage am weißen Strand der Karibik mit seinen Palmen hängen ...

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... bevor es am Montag hinauf in die Berge geht, um mich dort von den Strapazen des Strandlebens zu erholen. Gott sei Dank sind die Entfernungen nicht so gewaltig wie oben in Canada - ganz im Gegenteil: fast könnte man sich überlegen, tagsüber zum Baden und Relaxen an den Strand zu fahren, um abends zum erholsamen Schlaf in die Kühle der Berge zu fliehen...

Foto Honduras Der Minipark Cascades Puhalpancak auf halbem Weg zwischen Nordküste und Hauptstadt liegt zwar nur auf dreihundert Meter Seehöhe, aber nachts ist es merklich kühler als unten. Tagsüber findet man im angenehm temperierten Wasser des Flusses erfrischende Abkühlung. Dabei sollte man sich aber nicht zu sehr treiben lassen, sonst purzelt man den zweiundvierzig Meter hohen Wasserfall hinunter ... wobei die Aussicht dort gar nicht so übel sein soll!

Am nächsten Tag ist schon wieder die Pazifikküste erreicht. Auch hier ist es heiß und schwül. Zur Abwechslung weht mal gar kein laues Lüftchen vom Meer her. So weit kann ich die Fenster gar nicht aufreißen, dass es im Innern der Lady Grey auch nur halbwegs erträglich wird. Abends zeigt das Thermometer nur noch Overflow an (der Messbereich geht bis 40°C) und morgens steht die Außentemperatur noch immer bei 32°. Foto Honduras Zum ersten Mal würde ich ein Königreich für eine Klimaanlage eintauschen! Aber wo bekomme ich so schnell ein Königreich her? Auch hätte ich dann sicher schnell eine handfeste Erkältung oder Schlimmeres am Hals.

Not macht bekanntermaßen erfinderisch: tagsüber versuche ich, die Körper­temperatur in Werner's schattiger Bar La Playa (in San Lorenzo gleich neben der Panamericana gelegen) mit ein paar eisgekühlten Tucher Hefeweizen zu senken. Und abends wandert die Isomatte auf's Dach und dort kann ich - nur mit dem allernötigsten - der Armbanduhr - bekleidet - nicht nur die Sterne zählen, sondern sogar passabel schlafen. Wie nett, dass es offenbar auch den Moskitos zu heiß ist und sie mich nicht in Scharen auffressen!

Foto Honduras Als sich Werners Tucher-Vorräte dem Ende zuneigen, rolle ich die paar Kilometer zur Grenze nach Nicaragua. Wieder einmal hatte ich mir einen Übergang abseits der Panamericana ausgesucht, um den größten Trubel zu entgehen. Doch hier hatte ich die Rechnung ohne den Wirt gemacht: es ist Sonntag und an dem kleinen Grenzposten bei Guasauke (CA-3) drängen sich die Ausflügler aus Nicaragua am einzigen (!) Schalter der Migración. Der Papierkrieg für die Lady ist dagegen schnell erledigt, trotzdem kosten die hundert Meter zwischen beiden Ländern eineinhalb Stunden 'kostbare Zeit'. Interessant dabei, dass auf keiner Seite irgend jemand auch nur im Entferntesten Interesse am Inhalt der Lady Grey zeigt: ich könnte eine ganze Fussballmannschaft oder den Jahresedarf der Junkies von San Francisco über die Grenze schmuggeln ...

Foto Nicaragua Was in Nicaragua zuerst auffällt? Die Sauberkeit! War Honduras schon ein ganzes Stück ordentlicher und sauberer als Guatemala, so ist's hier noch einen Tick besser. Nicht dass man von der Straße essen könnte, aber die leeren Plastikflaschen und Tüten liegen nicht wahllos verstreut entlang der Straßen, sondern finden sich auf kleinen (und größeren) Haufen versteckt hinter irgendwelchen Büschen am Rande der kleineren Ortschaften. Ach ja, und die Straßen sind in deutlich besserem Zustand als drüben. Viele neu geteerte Abschnitte erfreuen die Lady Grey genauso wie ihren Fahrer. Ab und an klettert der Tacho sogar mal über die 80km/h. Schneller als erwartet ist die Hauptstadt erreicht, die ich gleich noch - am Sonntag nachmittag und bei wenig Verkehr - durchquere.

Auch wenn ich wenig mehr von Managua gesehen habe als die Hauptstraße, macht die Kapitale einen ausgesprochen sauberen Eindruck, auf dem Mittelstreifen stehen bunte Kunstwerke und das Parlamentsgebäude (an dem ich durch Zufall vorbeikomme, als ich mich verfahren habe) könnte schon fast als 'schön' durchgehen.

Straße ins Ungewisse

Foto Nicaragua Ausnahmsweise rolle ich auf der Panamericana aus der Stadt hinaus. Am roten Faden entlang. Allerdings Richtung Norden! Und was soll ich sagen: hier reiht sich - trotz Sonntag - ein Brummi an den anderen ... und auf der Straße ein Schlagloch an's andere. Zeit, gleich hinter der Stadtgrenze wieder den Blinker zu setzen, auf die NIC-7 zu wechseln und auf ihr ins Ungewisse zu rollen. Alle Karten nämlich verzeichnen eine gelbe Straße am Nordufer des Lago Nicaragua entlang und neuere Blog-Einträge rühmen den neuen Abschnitt von Acojapa nach San Carlos. Ob es von dort irgendwie weitergeht - über die Grenze nach Costa Rica - ist allerdings fraglich. Sehr fraglich! Der Grenzfluß Rio San Juan ist ein riesiges Naturreservat und bei der Grenzstadt San Carlos mehrere Kilometer breit. Ob dort jemand eine Fähre zwischen den Ländern betreibt? Selbst die Einheimischen können mir nichts Verlässliches sagen. Also bleibt Nichts als Hinfahren und Nachschauen.

Foto Nicaragua Gedacht. Getan! Die Straße (ab Acojapa) ist wirklich in sehr gutem Zustand ... und allenthalben lobpreisen riesige Schilder die Hilfsbereitschaft der EU zur Finanzierung dieser 'Entwicklungsstraße in den Nordosten'. San Carlos ist schnell erreicht. Genauso schnell ist auch klar, dass es hier nur eine Personenfähre gibt. Fahrzeuge - oder gar LKWs - über die Grenze zu bringen: no way! Also die Lady wenden und knapp dreihundert Kilometer zurückrollen, um dann doch - wie alle anderen auch - der Panamericana nach Süden zu folgen. Es hat eben nicht sollen sein!

Wenigstens will ich mir hier in der Abgeschiedenheit einen hübschen, ruhigen Nachtplatz suchen ... und morgen - frisch ausgeruht - zurückrollen. Also an der ersten Seitenstraße den Blinker setzen ... irgendwo wird sich schon ein ruhiger Feldweg fürs Nachtquartier finden! Feldwege gibt's wenige, dafür eine unerwartet gute und breite Straße (diesmal mit US-Fähnchen geziert) - nach wenigen Kilometern gefolgt von einer nagelneuen Brücke über den Grenzfluss. Noch stehen die japanischen Baumaschinen im Camp und die Hinweistafel rühmt die Freundschaft zum Land der aufgehenden Sonne. Ich traue meinen Augen kaum, aber kurz darauf stehe ich tatsächlich vor einer niegel-nagel-neuen Grenzstation. Noch sind die Handwerker zu Gange und vieles ist improvisiert. Aber die Grenze ist geöffnet und ich darf als erster Tourist auf diesem neuen Übergang nach Costa Rica rollen. Wie erwähnt: zum Reisen gehört auch eine gewaltige Portion Glück!

NIC CRI Zwar sind die Polizisten auf Nicaragua-Seite (!) ausgesprochen neugierig und filzen jedes Fach und jeden Schrank - vermutlich eher aus Langeweile als zum Schutz ihres Vaterlands. Mit Fussballmannschaft oder anderem an Bord wäre es mir hier sicher übel ergangen ... Die costaricanischen Beamten hingegen müssen noch den Stempel für die Zusatzversicherung suchen. Aber unter'm Strich läuft alles ordentlich und freundlich ab! Nach zweieinhalb Stunden ist's geschafft und die Herren wünschen mir - und sich selber - einen schönen Abend.

Willkommen in Costa Rica

War die Straße auf Nicaragua-Seite vergleichsweise einsam, reiht sich in Costa Rica eine Hütte an die andere. Gleich nach dem ersten Dorf (Los Chiles) explodiert der Verkehr, dabei sind die Straßen plötzlich nur noch halb so breit: die Seitenstreifen fehlen, sodass sich nun auch Fußgänger, Radfahrer, Hunde und Kühe auf dem Fahrstreifen tummeln! Obendrein springen die Fußgänger nicht mehr beiseite, wenn sich ein Fahrzeug nähert!

Keine Frage: dies ist ein anderes Land!

Auch hier bleiben die Entfernungen überschaubar: nach zwei Stunden ist die erste Attraktion erreicht: der Vulkan Arenal. Einer der aktivsten und attraktivsten, wenn man den Prospekten glauben darf. Attraktiv möglicherweise, wenn man etwas von ihm sehen könnte. Wenn er sich nicht dauernd hinter dicken, schwarzen Regenwolken verstecken würde! Ok, ok, es herrscht Regenzeit, das geht ohne ein paar Wolken nicht ab. Aber so dicht und hartnäckig wie hier hab ich sie lange nicht erlebt. Vermutlich hatten die Indianer doch mal wieder Recht, als sie den benachbarten Verwaltungsort Tilarán nannten, was nichts anderes heißt als 'Ort des vielen Regens'!

Foto Costa Rica Foto Costa Rica Foto Costa Rica Foto Costa Rica

Darum kann ich euch auch noch nicht viel über dieses andere Land berichten. Über die Schweiz Lateinamerikas, wie es von Vielen bezeichnet wird. Das mit dem Wetter hat schon mal arge Ähnlichkeit mit der Alpenrepublik. Das mit der Größe des Landes auch. Und auch das mit den Preisen, zumindest hier am Ort. Aber sonst? Ich weiß nicht recht. Also werde ich am Lago Arenal erst einmal etwas besseres Wetter abwarten, bevor ich den Rest erkunde. Schließlich will ich ja etwas sehen vom Land. Nicht nur schwarze Regenwolken und überflutete Campingwiesen!

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Fußnoten:
(die Nummern führen zurück zur jeweiligen Textpassage ...)

Der Unterricht an der Gemeindeschule findet durchwegs 1 : 1 statt, d.h ein Lehrer betreut einen Schüler; der Unterricht kostet ca. 170 EUR pro Woche bei ca. 20 Wochenstunden. Der Lernerfolg ist merklich höher als beim Kurs in Cadiz, der mit ca. 250 EUR pro Woche zu Buche schlug