Lady Grey | Sandfloh 1+2 | Gästebuch | Impressum | History | Der Autor | Suche+Sitemap |

Mnchen - Sydney, zum zweiten

Träume in Trümmern

Good Bye Tour für den Sandfloh 2 - Jordanien im Jahr 2002

JOR TR SYR JOR BY


Aug 25 2002

Neues Getriebe für den Verkauf Heimstetten bei München (Bayern)

Nachruf:

Ja, ich muss schon ziemlich schreien, um dir nachzurufen "Leb wohl, lieber Sandfloh, mach deinen neuen Besitzern noch mehr Freude als mir!".

Ziemlich genau zehn Jahre ist es nun her, dass ich dich in Empfang nehmen konnte. Zehn Jahre, in denen du mich an entfernte und faszinierende Ecken dieser schönen Erde getragen hast. In denen du mir unvergessliche Eindrücke ermöglicht hast, wundervolle Freundschaften hast entstehen lassen.

Zehn Jahre, in denen du mir auch viel Zeit, Geld und Nerven gekostet hast, in denen du mich auf einem nicht gerade einfachen Lebensabschnitt begleitet hast. In denen du mir aber auch die Freiheit gegeben hast, aus dem täglichen Einerlei auszubrechen und aufzubrechen zu neuen Horizonten.

Und den fernen Horizont, den Ort, wo die Sonne untergeht, wo Himmel und Erde Eins werden, den Ort werde ich wohl weiterhin suchen. Vielleicht mit einem Sandfloh 3 - in ein paar Jahren ....

Doch nun wünsche ich dir viele interessante und pannenfreie Kilometer in den Händen deiner neuen Besitzer. Monique und Eugen, die versprochen haben, dich gut zu pflegen, dich regelmäßig abzuschmieren und dir noch viele schöne Ecken dieser Welt zu zeigen. Lass sie niemals im Stich!

Richtig vermutet: in den Wochen im Wadi Rhumm und auf dem Heimweg reift die Entscheidung, den Sandfloh 2 zu verkaufen!

Wenn irgendwann in der Zukunft eine neue Reise fällig wird (das wird bestimmt passieren), werde ich mit einem neuen Fahrzeug starten können.


Auch richtig vermutet:: Das neue Fahrzeug ist ein MAN und hört auf den Namen Lady Grey. Damit geht's dann im zweiten Teil dieser Website weiter ...
weiterlesen

Apr 01 2002

Am Strand von Olympos Kanali Beach (bei Igoumenitsa, Griechenland)

Zwei Wochen und 3035 km haben mich wieder gehörig nach Westen gebracht. Näher an die Fähre, näher an die Heimat. Dabei habe ich noch genau drei Wochen, bis die gebuchte Fähre ablegt!! Warum hast du es so eilig? Warum rennst du immer weg? Warum kannst du nirgends ein paar Tage bleiben? Und mal richtig ausspannen? Nötig hättest du es wahrlich!

Vielleicht liegt es dran, dass es unterwegs so wenig wirklich Interessantes zu sehen gibt, außer einer recht netten Landschaft? So hetzte ich vorwärts in der Hoffnung, dass sich noch was Aufregendes ereignet. Aber außer einem kaputten Tacho gibt's wirklich Nichts zu vermelden.

Dabei war der Strandplatz bei Olympos (südlich von Antalya) wirklich gigantisch!! Da hätte ich wirklich mal den lieben Gott einen guten Mann sein lassen können und ein, zwei Wochen «Urlaub» machen können. Aber was macht Peter? Gerade mal Wäsche waschen und zwei Mal Baden gehen! Das Wetter war zwar nicht riesig, aber warm genug um zu Baden - und um Dimensionen besser, als das Unwetter, das mich zwei Tage später heimsucht und seither nicht mehr verlässt.

weiterlesen

Mar 12 2002

Hotel in Aquaba Pinarbashi (bei Kayseri, Türkei)

So, nun sitze ich wieder hier am Computer, zwei Wochen sind seit dem letzten Eintrag vergangen, 2400 Kilometer bin ich inzwischen gefahren, aber so recht vorwärts gekommen bin ich im Grunde nicht! Noch immer schiebe ich die Reflexion über mein Leben und die anstehenden Entscheidungen vor mir her.

Lieber rolle ich den einen um den anderen Tag durch die Lande, als mich den Notwendigkeiten zu stellen, wieder Sinn und Ziele in mein Leben zu bringen!! Zwei Mal musste ich inzwischen hinsichtlich der Route entscheiden, einmal freiwillig und einmal unfreiwillig! «Reise der Sackgassen» könnte man diese Tour bisher umschreiben....

weiterlesen

Feb 28 2002

Wadi Rhumm Wadi Rhumm (Jordanien)

Fast zwei Wochen ist es nun her, dass ich von München aufgebrochen bin, um mir nach vier Jahren Pause wieder mal den Wind der großen weiten Welt um die Ohren wehen zu lassen. Und in der Tat, der Wind bläst ganz gehörig. Seit meiner Abfahrt gab es keinen einzigen Tag, an dem ich in T-Shirt und kurzen Hosen hätte fahren können. Statt dessen bläst mir Tag für Tag eine «steife Brise» um die Ohren, wie das die Nordlichter wohl sagen. Selbst hier unten im sonst so heißen Süden Jordaniens.

Nicht nur beim Wetter entwickelt sich auf dieser Reise ganz anders als erwartet. In den nächsten Wochen hängen finstere Wolken nicht nur am Wetterhimmel, sondern - im übertragenen Sinne - auf über vielem, was ich bislang als besonders wichtig in meinem Leben eingeschätzt hatte. Ein großes Umdenken und die Trennung von Liebgewordenem werden die nächsten Wochen und Monate prägen.

weiterlesen


Save as PDF