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Optimierungen

Bilder vom Ausbau findet Ihr rechts über die Bild-Buttons...



Oct 01 2019

Bild Marokko Finetuning

Im Verlauf der ersten großen Reisen treten gewöhnlich Dinge zutage, die entweder bei Planung/Ausführung nicht optimal gelöst wurden, sich im Alltag nicht bewährt haben oder bei denen sich die Prioritäten gegenüber der Planung verschoben haben. Bei der Lady Grey ist das glücklicherweise nichts Grundlegendes - schließlich ist sie auch schon das fünfte Gefährt, das ich ausbauen durfte. Bei dem einen oder anderen Detail macht es aber durchaus Sinn, nochmals Hand anzulegen!

Ich möchte euch diese Punkte nicht vorenthalten, vielleicht könnt ihr sie von Anfang an in eure Planungen einfließen lassen. Zunächst gibt es eine Auflistung der Dinge, die ich nach und nach an der Lady Grey optimiert habe. Details dazu - sofern vorhanden - habe ich als Link oder in Kopie angehängt.

  1. [03.2014] Umrüsten der Räder auf Reifengröße 385/65 R 22,5. [mehr]
  2. [05.2018] Die Dachluke über der Sitzgruppe wird durch ein großes Dachfenster ersetzt. [mehr]
  3. [05.2018] Das provisorische Solarpanel (nach 'Vom-Winde-Verweht' der ursprünglichen, drehbaren Solaranlage in Patagonien) wird durch eine aufstellbare Anlage mit drei Hochleistungs-Panels (3 x 110Wp) ersetzt. [mehr]
  4. [07.2019] Aufbereitung des Lacks vom Fahrerhaus sowie Hohlraumkonservierung und Unterbodenschutz der gesamten Lady Grey [mehr]
  5. [06.2018] Die 7cm-Schaumstoffmatratze des Betts muss einer 'full-size-Latexmatratze' (80 x 200cm) aus dem Bettenlager weichen; die neue ist 18 Zentimeter hoch, der Höhenunterschied zu den Sitzpolstern fällt kaum ins Gewicht, das Schlafen allerdings ist um Welten besser. Dafür gibt's auch problemlos Bettzeug!
  6. [05.2019] Der Schlafsack für 'normale' Temperaturen weicht einer 4-Jahreszeiten-Decke aus dem Bettenhaus. Grund: Waschen eines Bettbezugs ist einfacher und schneller erledigt als das Waschen eines Daunenschlafsacks. Für sehr tiefe Temperaturen ist weiterhin ein 'richtig dicker' Schlafsack an Bord.
  7. [01.2019] Ladegeräte aller akkubetriebenen Gadgets werden durch ein einziges, anpassbares Ladegerät ersetzt. Grund: die mitgelieferten Lader sind oft nicht optimal auf die Akkus abgestimmt. Beim Staubsauger ging das soweit, dass der Akku praktisch gar nicht geladen wurde. Seit der Verwendung des neuen Laders funktionieren die Gadgets um vieles besser. [mehr]
  8. [06.2019] Tausch der (teilweise) defekten Bordakkus auf Blei-Säure-Basis gegen solche mit AGM-Technologie; Erhöhung der Kapazität von 2 x 180Ah auf 2 x 260Ah, erst möglich durch Verwendung von 6V-Blöcken (Gewicht!)
  9. [05.2018] Einbau von USB-Steckdose in Zentralelektrik und Einbau einer Steckdosengarnitur mit drei 12V-Steckdosen und zwei USB-Steckdosen unter dem Ess-/Arbeitstisch
  10. [06.2019] Brennerringe des Gaskochers mit Hochtemperaturfarbe gespritzt; originale Ringe sind alufarben und nach wenigen Monaten unansehnlich (Fettspritzer brennen sich ein). Schwarze Ringe sehen stets 'sauber' aus.
  11. [06.2019] Hi-Lift Wagenheber und Seilwinde für Ersatzrad erneuert. Der Hi-Lift Wagenheber war mit einem Schutzsack gegen Feuchtigkeit 'geschützt'. Aufgrund der Formgebung des Wagenhebers (I-Profil mit Bohrungen) lief trotzdem Wasser in den Schutzsack und konnte nicht wieder heraus. Folge: Rost an den Gussteilen des Hi-Lift; nun Montage 'head-down', sodass Feuchtigkeit aus dem Schutzsack herauslaufen kann; ähnliche Problematik bei der ALKO-Seilwinde für das Ersatzrad.
  12. [06.2019] Anbringen von V2A-Schutzblechen an jeder Stauraumklappe zum Schutz beim Ein- und Ausladen.
  13. [06.2019] Beschaffung eines neuen faltbaren Mountainbikes (MONTAGUE Paratrooper PRO) anstelle des schweren und unbequemen und daher wenig benutzten TERN-Radls (über ebay verkauft)
  14. [06.2019] Verkauf des 'Klepper'-Faltboots AERIUS Expedition I, da es sehr selten benutzt wurde (fünf Mal in 6 Jahren); Überlegung zur Beschaffung eines einfacher und schneller aufzubauenden Boots/SUP (?)
Jan 17 2019

TOC-Eintrag Computing Lady Grey XY Bei Ait Quabellei - hinterm Felsriegel (Marokko) [Biovalues: Body: 94%, Soul: 90%, Intel.: 54%]

Genie oder Wahnsinn?

Foto Africa Schon seit ich ihn aus dem Laden (OBI Landsberg/Lech) getragen habe, ärgere ich mich über ihn. Zwar ist die Saugkraft ganz ok. Als einer der wenigen Akkugeräte saugt er wirklich - leider nur für kurze Zeit. Selbst wenn er vorher stundenlang am mitgelieferten 230V-Ladegerät hing, geht dem Staubsauger nach zwanzig, dreißig Sekunden (!) die Luft aus! Heut habe ich gefunden, warum!

Die Zielsetzung war im Grunde ganz einfach: ich wollte nicht immer den Ein-Kilowatt-Inverter anwerfen, nur um den Akku des Staubsaugers laden zu können. Ein anderes Ladegerät als das mickrige Kastl für Netzspannung war - und ist - beim Hersteller nicht erhältlich! Für den Akku des Astrotrackers hatte ich allerdings vor Monaten ein richtig gutes Ladegerät entdeckt - in der Modellbauabteilung vom Conrad. Das Teil läuft mit 12 Volt, kommt mit praktisch allen Akkutypen zurecht und ist 'intelligent'. Heißt, es stellt sich automatisch auf alle Akkuspannungen ein. "Pb, NiCd, NiMH, LiPo, LiIon, LiFe, LiHV" steht im Datenblatt - warum das Teil also nicht auch für die NiMH-Akkus des Staubsaugers nutzen?

Gedacht - getan! Vorsichtshalber messe ich alle möglichen Ströme und Spannungen, um die empfindlichen Akkus nicht zu schädigen, wenn sie das erste Mal am neuen Ladegerät hängen. Aber siehe da: alles scheint in Ordnung und das Ladegerät buttert Strom in die Akkus, dass es eine wahre Freude ist! Die Strombegrenzung habe ich zunächst auf 0,6A eingestellt, aber die Akkus können weit mehr ab!

Foto Africa Nach einer halben Stunde Ladezeit probiere ich die Saugleistung. Siehe da: er saugt und saugt und saugt ... dabei waren die Akkus sicher nicht mal halb voll. Schau ich mir die Ladespannung an, liegt sie etwas unter 14,0V, ein Wert, der mir für NiMH-Akkus bekannt vorkommtINFO. Mit dem Originallader hatte ich gerade mal 12,5V gemessen. Heißt im Klartext: die Akkus wurden mit dem Original-Ladegerät niemals auch nur annähernd voll geladen! Daher auch die ausgesprochen kurze Saugdauer! Irgendwie logisch!

Zu dem Sauger gehört auch eine winzige Polsterbürste, die ebenfalls aufgeladen werden könnte und die auch nie befriedigt hat. Was soll ich sagen: Beim Durchmessen stelle ich fest, dass der Ladeanschluss verkehrt gepolt ist. Ein bisschen Löten und die Akkus werden vom neuen Lader korrekt erkannt und - vermutlich das erste Mal in ihrem Leben - wirklich geladen. Das Teil geht danach ab wie Schmidt's Katze!

Unterm Strich bin ich erstaunt, welchen Schrott Black & Decker da geliefert hat! Ist zwar alles 'Made in China', aber der Name bürgt eigentlich für europäische Qualität, wenn auch britische! Ich will nicht hochnäsig klingen, aber: "Bin ich jetzt wirklich ein solches Genie, um solchem Murks auf die Schliche zu kommen? Oder hatten die Ingenieure beim Hersteller nur einen schlechten Tag?"

Jedenfalls hoffe ich, ab heute Besitzer eines funktionsfähigen Staubsaugers zu sein, der auch mal den kompletten Fußboden saugt, ohne zu verhungern.


Jul 24 2019

TOC-Eintrag Lady Grey Oberstaufen - Imbergbahn (Germany) [Biovalues: Body: 14%, Soul: 22%, Intel.: -97%, Intuit.:-32%]

Frischzellenkur für die Lady Grey

Foto Bayern Renate kann zaubern! Fast! Renate ist Chefin und Arbeiterin in Personalunion bei MagicWorks in Sontheim bei Memmingen. Der Firmenname sagt ja wohl schon alles! Es ist wirklich fast wie Magie! Dass sie mit "ein bisschen schleifen und polieren" einen derartigen Erfolg verbuchen kann, hätte ich mir kaum träumen lassen! Gut, das Schleifen und Polieren dauerte den ganzen Tag, aber nun strahlt und glänzt der Lack des Fahrerhauses wieder, als ob die Lady Grey frisch aus der Werkhalle gefahren wäre! Prima Arbeit! (Kosten = 300EUR).

Beim Fotografieren muss ich jetzt wieder aufpassen, dass ich mich nicht nur selber knipse, sondern das Fahrzeug! Der Lack spiegelt wie im Badezimmer!

Foto Bayern Plötzlich wirkt die Lady nackt. Nicht, dass ich etwas gegen unbekleidete Damen hätte, aber sie scheint ihrer ganzen Persönlichkeit beraubt! Ein X-beliebiger MAN von der Stange. Gar nicht mehr meine Lady Grey! Ist schon erstaunlich, was ein paar Flaggen an der Seitentüre doch ausmachen. Darum beeile ich mich, sie so bald wie möglich wieder anzubringen. Der ruhige Parkplatz der Imberg-Bahn bei Oberstaufen ist der ideale Ort dafür. Foto Bayern Also all die frisch gedruckten, hoffentlich UV-beständigenINFO Aufkleber ausschneiden, sortieren und fein säuberlich aufkleben. Hübsch in einer Reihe - und hübsch in der richtigen Reihenfolge! Nach kaum zwei Stunden strahlt der MAN wieder in seinem bunten Flaggenkleid. Sie ist wieder sie, meine Lady Grey!

Dass es nun 59 Flaggen sind - anstelle der vorherigen 55 - liegt daran, dass ich Irland und Italien aufgenommen habe - die vermutlich in Kürze bereist werden - sowie Patagonien und Feuerland, denen ich eine eigene Flagge spendiert habe, weil sie doch gehörig größer sind als Länder wie Liechtenstein oder Andorra!

Ein paar Tage später sind weitere 'Kleinigkeiten' erledigt (der neue Hi-Lift-Wagenheber hängt wieder 'ordentlich' am Heck, die Unterlegklötze dazu passen und sind verstaut, die kleinen Lackschäden sind 'getupft' und der Hagelschutz fürs Dachfenster ist fertig). Am Montag folgt noch die Unterboden-Konservierung, dann sollte die Lady Grey wieder fit - und hübsch - sein für neue Touren!

Wohin uns die aber bringen werden, steht nach wie vor in den Sternen!